• Anna Görgens

TATTOO: ARS PUNX



Wie lange tätowierst du schon und wie ist es dazu gekommen, dass du Tätowierer werden wolltest? Ich tätowiere nun seit ungefähr sechs Jahren. Schon als Kind fand ich es immer aufregend tätowierte Menschen zu sehen, ob das nun Metalheads, Punks oder Biker waren. Ich habe meine Mutter immer darum gebeten, dass sie mir ‘’Tattoos’’ auf die Haut malt, wenn wir

im Sommerurlaub gewesen sind. Und das hat sie. Damit hat es angefangen, dass ich auf jeden Fall mindestens selbst tätowiert werden wollte. Die Inspiration für den Traditional Stil kam dabei aus der Hardcore Szene.


War es schwer für dich deinen Stil zu finden oder wolltest du schon immer den Traditional Stil stechen?


Ich wollte schon immer Traditional Tattoos stechen. Aber um ehrlich zu sein bin ich der Meinung, dass ich meinen eigenen Stil noch nicht richtig gefunden habe. Allerdings können

außenstehende das viel besser beurteilen, ich bin zu kritisch was meine Arbeit an geht, um das objektiv zu betrachten.


Du bist häufig als Gasttätowierer in vielen verschiedenen Ländern unterwegs, vor allem auch in Deutschland. Wie kommt es dazu?


Ja, ich bin viel auf Reisen, auf Convention und wo man sich sonst so als Tätowierer herumtreibt. Mein Hauptanliegen ist es die Welt zu erkunden, Leute kennenzulernen, großartige Künstler zu treffen, Erfahrungen zu teilen und neue Freunde zu finden.


Du kommst aus Moskau. Wie ist es dort als Tätowierer zu arbeiten?


Genau, ich bin aus Moskau. Die Tattooszene dort ist sehr groß, aber es gibt nicht sehr viele

gute Tattooshops, es sind mehr Straßenshops. Was den Traditional Stil in Moskau

angeht stehen die meisten Künstler und Menschen dieser Kultur zu oberflächlich

gegenüber und wollen sich damit nicht so richtig beschäftigen.


Findest du, dass es schwierig ist sich mit dem Beruf des Tätowierers über Wasser

zu halten?


Das hängt davon ab, vor allem in Russland kann man sich nie sicher sein

was morgen ist. Aber ich bevorzuge meinen Lebensstil vor jeder anderen ‘’guten’’

Arbeit, die die meisten anderen Menschen dort ausüben. Ich liebe meinen Job. Daher

muss ich mich nicht beschweren wenn ich zu meiner Arbeit aufbreche.


Welchen Wunsch hast du für die Zukunft?


Ich wünsche mir einfach weiter zu wachsen, meine Pläne zu realisieren und

noch viele weitere interessante Projekte machen zu dürfen.




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