• Katharina Sterl

REVIEW: SONIC SKIES Metalcore


Ende Juni ballerten uns die Jungs der Metalcoreband Sonic Skies ihr erstes Album “Drifter” um die Ohren. Wer denkt, die Metalcore-Szene sei eingeschlafen, der wird spätestens beim

Hören dieses kleinen Meisterwerks aus dem Tiefschlaf gerissen.


Die 12 Songs stecken voller Power, Erfahrung und übertreffen jede Erwartung an den Metalcore. Denn im Gegensatz zu dem typischen “Ich schrei euch meine brutalen Verse gegen den Kopf und meine vollkommen vorhersehbaren Cleans trallere ich euch auch

nur gerade mal akzeptabel entgegen” versorgen Sonic Skies den Hörer mit überraschenden, aber erstaunlich gut abgestimmten Riffs, geschickten Shouts

und mitreißenden Drums. Dabei verzichten sie komplett auf Clean-Vocals - und das ist auch

gut so. Denn dadurch würde nur die Energie verschwinden, die Sonic Skies vermitteln.

Als Song muss ich euch unbedingt einen bestimmten vorstellen. “Refuge” eröffnet das Album und beschreibt, wer Sonic Skies sind und was sie drauf haben. Jeder sollte sich diesen Song zu Gemüte führen, denn vor allem der einprägsame Chorus lässt dieses Lied zu meinem Favoriten aus “Drifter” werden. Eben gerade die für die Band typischen Riffs, Shouts und Drums werden in “Refuge” in besonderer Härter deklamiert.


Zu der Musik an sich kommt die großartige Produktion des Albums. Hier sieht man wieder:

Harte Arbeit zahlt sich aus - denn Sonic Skies durfte ich als besonders leidenschaftliche Band kennenlernen, die keine Kosten und Mühen scheuen, ihrer Hingebung bestmöglich nachzugehen.


Die Jungs sprengen zwar nicht die Grenzen des Metalcores, bringen das Genre aber ordentlich zum beben. Stilistisch kann ich sogar sagen, dass die Jungs den Größen wie Parkway Drive und Caliban ordentlich Konkurrenz bieten.

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