• Anna Görgens

RELEASE: STARLIGHT CIRCUS mit neuer Single

Aktualisiert: Mai 9


Starlight Circus aus Kassel haben gestern ihre neue Single "Bittersweet" mit Video veröffentlicht und überzeugen uns mit einem Meisterwerk von Song. Mit emotionalen Texten, harten Shouts und einer durchweg melancholisch-atmosphärischen Gesamtstimmung treffen die Jungs genau den Geschmack der Szene und Fans von Bands wie Being As An Ocean. Uns haben die Jungs schon von Anfang an beeindruckt. Umso mehr haben wir uns darüber gefreut, dass wir das Musikvideo zu "Bittersweet" drehen und Teil dieser starken Singles sein durften. (An dieser Stelle: Chapeau! an Darian und Kathi für ein erneut sehr gelungenes Video!) Damit ihr die vier auch etwas besser kennenlernen könnt und gleichzeitig ein bisschen was über den neue Song erfahrt, haben wir den Jungs ein paar Fragen gestellt.


Hey, Jungs! Stellt euch doch am besten direkt mal kurz vor, damit die Leute wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Hey, wir sind Starlight Circus! Wir kommen aus Kassel und machen Musik, die man

wohl am besten mit atmospheric Post-Hardcore beschreiben kann.

Vincent (25) macht bei uns die Shouts und Tim (22) spielt Bass. Unser Schlagzeuger

Daniel (22) und unser Gitarrist Stefan (29) singen die Cleans.

Erstmal zum neuen Song und Musikvideo... Wovon handelt „Bittersweet“ im Groben?

Bittersweet beschäftigt sich mit dem Eingehen einer Beziehung und der Trennung. Es geht um die Gewissheit, dass eine Entscheidung richtig ist, man aber gleichzeitig die andere Person nicht verletzen will und das Gefühl von Abschied unglaublich schmerzhaft sein kann. Diese innere Zerrissenheit haben wir versucht, mit Bittersweet aufzuarbeiten.

Habt ihr ein Lieblingszitat aus dem Songtext zu „Bittersweet“?

Eine wichtige Zeile für uns ist: “Silent grief and worn out dreams”. Die Zeile beschreibt einen Traum, den man mal geträumt hat, aus dem man aber herausgewachsen ist und der sich unwiederbringlich verändert hat.

Wie war es denn für euch das Video zu „Bittersweet“ zu drehen? Ich kann mir vorstellen, dass es unangenehm sein kann vor der Kamera zu stehen.

Es war unser erster richtiger Videodreh, dementsprechend war es erst etwas komisch vor der Kamera zu performen. Aber Mittlerweile kennen wir uns so gut, dass wir uns schnell an die Sache gewöhnen konnten. Auch Darian und Kathi haben uns den Dreh sehr einfach gemacht und haben einen wundervolle Kameraarbeit geleistet. Den Teil mit der Schauspielerin haben wir in Bochum in im Lumenstudio gedreht. Wir haben im Vorfeld viel geplant, deshalb lief beim Dreh alles recht gut. Da wir möglichst alles selber machen wollten, also Drehbuch, Regie, Requisiten usw., war die Zeit sehr anstrengend und natürlich stößt man da auch an seine Grenzen. So konnten wir einige Dinge nicht so umsetzen, wie sie ursprünglich im Drehbuch geplant waren. Doch es hat uns viel Spaß gemacht und wir haben unfassbar viel dabei gelernt. Den nächsten Videodreh können wir gar nicht abwarten.

Ihr arbeitet in dem Musikvideo mit verschiedenen Metaphern und Symbolen. Könnt ihr dazu ein paar näher erklären?

Ja, wir mögen es, mit verschiedenen Metaphern zu spielen. Wir haben zum Beispiel einen großen Fokus auf die Kopfbinde gelegt. Damit konnten wir einen schlüssigen Übergang von unserer Release-EP zu Bittersweet finden. Bei der EP stand die Frau mit Kopfbinde noch für Ungewissheit, Orientierungslosigkeit und Selbstfindung. Bittersweet setzt sie in den Kontext des Eingehens und Beenden einer Beziehung.

Die blaue Farbe soll eine Kriegsbemalung darstellen. Die Darstellerin trägt die Bemalung auf, da sie in der nachfolgenden Szene in einen Kampf gegen ihre Gefühle und inneren Konflikte zieht. Die Rosenblätter deuten an, dass sie letztendlich ihre Zerrissenheit überwindet und einen inneren Frieden findet.

Nun zu euch und eurer Band! Seit wann macht ihr schon gemeinsam Musik?

In dieser Konstellation machen wir seit Mitte 2017 gemeinsam Musik. Daniel, Vincent

und Stefan haben schon etwas früher zusammen Musik gemacht und mit Tim, der ein alter Schulfreund von Daniel war, waren wir schließlich komplett. Im Laufe der Zeit sind wir alle sehr gute Freunde geworden und lieben es, gemeinsam Musik zu machen. Wir stecken Herz und Seele in diese Band und freuen uns gemeinsam auf die nächsten schönen Momente und Herausforderungen, die auf uns zukommen.


Ich finde "Starlight Circus" hat einen richtig schönen Klang. Wie seid ihr auf euren diesen Namen gekommen?

Irgendwie haben wir gewisse Assoziationen mit den beiden Wörtern gehabt und

uns deswegen für den Namen entschieden. Starlight löst bei uns allen immer ein

Gefühl von Größe und Freiheit aber auch von Einsamkeit und Fernweh aus. Circus

klingt für uns gleichzeitig klein und behaglich aber auch absurd und zynisch.

Wir finden, dass diese Ambivalenz gut unsere Musik beschreibt. Was würdet ihr sagen, welche Bands euch am meisten beeinflussen?

Jeder von uns hat da so seine eigenen Einflüsse und Vorlieben. Wir alle hören aber

gerne atmosphärische und energetische Bands wie Being As An Ocean, This Will

Destroy You oder Holding Absence. Wir sind am meisten von Künstlern inspiriert, die

innovativ sind, Grenzen überschreiten, sich etwas Neues trauen und dabei eine

bestimmte Emotion und Message transportieren. Deshalb fühlen wir uns da in allen

möglichen Genres zuhause.

Habt ihr irgendwelche Macken oder komischen Eigenschaften, die das Bandleben interessanter und witziger machen?

Vincent kann es sich aus irgendeinem Grund nicht verkneifen zu jeder Situation ein

“Herr der Ringe” Zitat von sich zu geben. Man sagt irgendetwas, Vincent guckt 5

Sekunden ins Leere und zitiert dann Gandalf, Legolas, Sam und co.

Stefan müssen wir bei Gigs immer suchen. Er ist beim Soundcheck überall, nur nicht

da, wo er sein sollte.

Daniel geht wirklich sehr oft zum Friseur. Wir hatten wahrscheinlich noch keinen Gig, wo die Seiten nicht auf 0 waren.

Bei Tim kickt manchmal einfach zu sehr das ADHS.

Mit Starlight Circus möchtet ihr bestimmt noch einiges erreichen. Was sind eure Ziele?

Wir wollen uns in erster Linie mit unserer Musik ausdrücken und in dem frei sein, was wir machen. Natürlich wollen wir in Zukunft gern vor noch mehr Menschen spielen und viele mit unserer Musik erreichen. Aber wir fühlen uns mit unserem derzeitigen Weg sehr wohl und arbeiten einfach konstant an uns und unserer Musik weiter.

Natürlich ist Musik nicht alles. Leider. Was macht ihr neben der Musik beruflich?

Daniel studiert momentan Soziale Arbeit in Kassel. Das gleiche hat Vincent bis

dieses Jahr auch gemacht, ist jetzt aber jetzt fertig und arbeitet in der ambulanten

Erziehungshilfe. Unser Gitarrist Stefan studiert Musikwissenschaften, arbeitet

nebenbei aber viel bei Ikea. Tim ist vor 2 Jahren nach Münster gezogen und studiert

dort Mathe und Politik auf Lehramt.

Mit welchen drei Bands würdet ihr gerne mal eine Show spielen?

Das ist bei jedem von uns eher unterschiedlich. Das ist natürlich jetzt nicht völlig

rational doch die Wahl beruht eher darauf, was jeder einzelne von uns auch im

privaten hört. Deshalb stellt jeder seine eigene Top 3 zusammen:

Daniel: Being As An Ocean, This Will Destroy You, The 1975

Tim: Fjort, Dispatch, Thrice

Vincent: Being As An Ocean, The Plot In You, Sleep Token

Stefan: The Intersphere, Tosca, Arcane Roots


Damit wir aber nicht nur in den (hoffentlich bald erreichten) Träumen feststecken.Welche ist eure bisher beste Show gewesen?

Am liebsten erinnern wir uns an unsere Show diesen Winter in Göttingen mit

Landmvrks und Arktis. Die Show war ausverkauft, wir waren zufrieden mit unserer

Performance, wir haben zum ersten Mal in-ear gespielt und die Jungs von

Landmvrks und Arktis waren einfach super lieb. Wir haben uns mit allen sofort gut

verstanden und einfachen einen schönen Abend gehabt.


Leider gibt es viele Herausforderungen, wenn man eine Band gründet und Musik zum Hobby hat. Was ist die größte Herausforderung gewesen, der ihr euch bisher als Band stellen musstet?

Die größte Herausforderung ist eigentlich immer unsere Zeit. Vor allem seit Tim in

Münster wohnt und Stefan und Vincent viel arbeiten müssen, wurde es schwieriger,

Zeit für unsere Band zu finden. Es funktioniert aber doch immer wieder gut und das

zeigt uns, wie viel jedem einzelnen von uns die Band bedeutet.

Auch wenn "Bittersweet" gerade erst released wurde. Was ist in absehbarer Zeit bei euch geplant, worauf dürfen wir uns freuen?

Jetzt wo Bittersweet released ist, wollen wir uns daran machen unser Debutalbum zu

schreiben. Dafür haben wir schon ein Konzept ausgearbeitet, das wir jetzt noch

umsetzen müssen. Wenn man schon keine Shows spielen kann, dann halt neue

Musik machen!

Schaut euch das Video hier an:





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