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MIDGAR zum kommenden Album und Single-Release 'Nemesis'

English below.

1. 'Nemesis' und 'We Don't Make The Rules' sind die ersten beiden Songs, die ihr für euer bevorstehendes Album 'Unity' veröffentlicht habt - beides starke Songs, aber mit Nemesis ist euer Sound viel härter als eure erste Veröffentlichung. Worauf können wir uns auf dem Album freuen?


"Nemesis" spricht definitiv die härtere Seite von Midgars Sound an. Es gibt auch noch härtere Sachen auf dem Album. Klanglich ist es wirklich abwechslungsreich. Es gibt Abschnitte des Albums, die rein orchestral sind, einige schöne Vokal- / Balladenmomente und einige wirkliche Heavy-Metal-Sachen. Ich denke, Midgars Sound ist "große" Musik, aber das bedeutet nicht unbedingt viele Gitarren oder schreiende Vocals. "Groß" kann auch aus Violinen, Klavier oder Chorarrangements stammen. Es ist ein wirklich ehrgeiziges Album und ich bin wirklich stolz auf das Endergebnis.


2. Gibt es eine bestimmte Message in euren Songs und in eurem Album?


Ich glaube nicht, dass ich von Anfang an absichtlich etwas Bestimmtes sagen wollte, aber es gibt definitiv Geschichten in jedem der Songs und sie entwickeln sich, wenn ich sie im Songwriting-Prozess erforsche. Dieses Album erzählt viel von der Geschichte meines Lebens in den letzten 7 bis 10 Jahren, es ist also eine sehr persönliche Platte. Es gibt auch Songs darüber, was gerade auf der Welt los ist, darunter auch "Nemesis".


3. Gibt es auf deinem kommenden Album einen Song mit einer besonderen Bedeutung für dich?


"Unity" liegt mir wahrscheinlich am Herzen. Es ist ein Lied über das Verlieben auf die am wenigsten zynische Art und Weise, als wäre es das allererste Mal. Ich wollte dieses Gefühl einfangen, in dem man sich in jemanden verlieben, und die ganze Welt dreht sich um die Zeit, die man mit ihm verbringen. Es ist eine Wärme; eine eingebrannte Nostalgie für diese Momente und man weiß, dass dieses schöne Erinnerungen seien werden. Es ist ein Lied, das das Gefühl hervorruft, am Lagerfeuer zu sitzen oder unter den Sternen zu liegen. Es ist eine einfachere, glücklichere Art emotionaler Erfahrung in einer Welt voller komplizierter, beängstigender Dinge.


4. Wie funktioniert dein Songwriting-Prozess? Wie findest du die Ideen / Themen für die Texte?


Ich schreibe Songs fast immer auf die gleiche Weise. Ich beginne mit den Akkorden, vielleicht Melodien und Rhythmen auf Gitarre oder Klavier. Ideen, wie das Arrangement zusammenkommen wird, habe ich für gewöhnlich sehr schnell. Ich denke, wenn es auf einem Instrument funktioniert, besteht eine gute Chance, dass es sich gut anfühlt, wenn andere hinzugefügt werden. Sobald ich das "Skelett-Arrangement" für den Track zusammengestellt habe, summe oder singe ich alles, was mir in den Sinn kommt, und erstelle Vokalmelodien, die gut zur Musik passen. Diese Vokalmelodien verwandeln sich natürlich in Wortformen und vielleicht erscheint daraus ein Text. Dann geht es darum, ein lyrisches Konzept oder eine Bedeutung aus dem, was auf natürliche Weise geschieht, zu verfeinern und zu extrahieren. Das wird den Rest des Textschreibens informieren und letztendlich, worum es in dem Song letztendlich geht. Es hört sich so an, als gäbe es keine Chance, dass es irgendetwas bedeutet, wenn ich es so mache, aber ich bin damit nicht einverstanden. Bei diesem Prozess geht es darum, aus meinem Unterbewusstsein zu schöpfen und die Songs aus einem Ort herauszuholen, über den ich nicht die vollständige Kontrolle habe. Ich habe immer im Hinterkopf, was ich sagen will, oft weiß ich aber nicht wie. Dieser Prozess bringt das Zeug für mich fast immer ganz natürlich zum Vorschein, und bevor ich es merke, habe ich etwas geschrieben, das sagt, was ich die ganze Zeit versucht habe zu sagen. Wenn ich zu viel darüber nachdenke, funktioniert es einfach nicht auf die gleiche Weise.


5. Wie hast du deinen Sound gefunden?


Ehrlich gesagt hat es lange gedauert, über ein Jahrzehnt. Ich arbeite als Komponist für Fernsehen und Film, habe also viel Erfahrung beim Schreiben und Arrangieren von Orchesterpartituren. Ich liebe die Fusion von klassischer und Heavy Rock Musik. Im Laufe der Jahre bin ich in meinen Arrangements abenteuerlicher geworden, und hier sind wir.


6.Was ist der größte Erfolg für dich als Band?


Dieses neue Album. Es hat eine Menge persönlicher Kämpfe gekostet, um wieder an einen Ort zu gelangen, an dem ich überhaupt eine Midgar-Platte aufnehmen konnte. Die Tatsache, dass sie abgeschlossen ist, bedeutet, dass ich mein Leben auf wirklich sinnvolle Weise wieder in Ordnung gebracht habe. Es war auch ein gewaltiges Unterfangen, dieses Album aufzunehmen, zu produzieren und fertigzustellen, da es für mich von oben bis unten ein Solo-Job war. Ich habe das Gefühl, den höchsten Berg der Erde bestiegen zu haben!


Würdest du lieber


... NUR neue Musik schreiben oder NUR Live-Shows spielen?


Ich vermisse es natürlich, live zu spielen, aber nachdem ich gelernt habe, ohne sie zu leben, weiß ich, dass ich niemals aufhören kann, neue Musik zu schreiben. Ich würde absolut verrückt werden, wenn ich die Dinge nicht aus meinem Kopf auf die Seite bringen könnte. Ich wäre unerträglich.


... auf einer rutschigen Bühne oder mit zu engen Schuhen spielen?


Nachdem ich im Laufe der Jahre auf vielen biergetränkten, rutschigen und gefährlichen Bühnen gespielt hatte, wäre ich viel glücklicher, wenn meine Schuhe zu eng wären.


Top 3...


Bands, mit denen du die Bühne geteilt hast?


InMe, Don Broco, Proceed


... Bands mit denen du touren willst?


Deftones, Muse, Silverchair


... Songs von deinem kommenden Album?


Das ist so, als würde ich mich zwischen meinen 13 Kindern entscheiden! ABER nagut ... Ira Vehementi, We Found The Darkness In The Sun, Paradise

1. 'Nemesis’ and ‘We Don’t Make The Rules' are the two songs you released for your upcoming Album ‘Unity’ in 2021 - which are both two strong songs, but with Nemesis your sound is way more heavy then your first release. What can we look forward to on your album?


‘Nemesis’ definitely speaks to the heavier side of Midgar’s sound. There is even heavier stuff on the album, too. It’s really varied, sonically. There are sections of the album that are purely orchestral, some nice vocal/ballad moments and some really heavy metal stuff. I think Midgar’s sound is ‘big’ music, but that doesn’t necessarily mean lots of guitars or scream vocals; ‘big’ can come from violins, piano or choral arrangements too. It’s a really ambitious album and I’m really proud of how it turned out.


2. Do you aim for a message in your songs themselfs and your whole album in one?


I don’t think I intentionally set out to say a particular thing from the outset, but there are definitely stories in each of the songs and they develop as I explore them in the songwriting process. This album tells a lot of the story of my life over the last 7-10 years, so it’s a very personal record. There are also songs about what’s going on in the world right now, ‘Nemesis’ being one of them.


3. Is there a song with an extra special meaning for you on your upcoming Album?


‘Unity’ is probably the closest to my heart. It’s a song about falling in love in the least cynical way possible, as if it were for the very first time. I wanted to capture that feeling where you’re falling for someone, and your whole world revolves around the time you spend with them. There’s a warmth; a baked-in nostalgia to those moments and you know you’re making memories as you’re going through them. It’s a song that conjures up feelings of sitting by a campfire, or lying under the stars. It’s a simpler, happier kind of emotional experience in a world full of complicated, scary things.


4. How is your songwriting-process working? How do you find the ideas/topics for the lyrics?


I almost always write songs the same way. I’ll start by exploring chords, maybe melodies and rhythms on guitar or piano. Very quickly I’ll have an idea for how the arrangement will come together. I think if it works on one instrument there’s a good chance it’ll feel good when adding others to it. Once I’ve got a skeleton arrangement for the track put together, I’ll hum or sing just whatever comes to mind and create vocal melodies that fit nicely with the music. Those vocal melodies will naturally turn into word shapes and maybe a lyric will appear from them. Then it’s a case of fine-tuning and extracting some kind of lyrical concept or meaning from what’s happening naturally. That will inform the rest of the lyric writing and ultimately what the song ends up being about. It sounds like there’s no chance of it meaning anything when doing it that way, but I disagree with that. The process for me is about drawing from my subconscious mind and pulling the songs out of a place I’m not totally in control of. There will always be something sitting in the back of your mind that you want to say, but you don’t know how to. This process for me almost always brings that stuff out very naturally and before I realise it, I’ve written something that says what I’ve been trying to say all along. If I think about it too much, it just doesn’t work the same way.


5. How did you find your sound?


Honestly, it’s taken a long time, over a decade. I work as a composer for TV and film so have a lot of experience writing and arranging orchestral score. I love the fusion of classical and heavy rock music. As the years have gone by I’ve become more adventurous in my arrangements, and here we are.


6.What is the biggest achievement for you as a band?


This new album. It took overcoming a fair amount of personal struggle to get back into a place where I could make a Midgar record at all, so the fact that it’s completed means I have got my life back on track in a really meaningful way. It’s also been a colossal undertaking just getting this album recorded, produced and finished, as it’s been a solo job for me from top to bottom. I feel like I’ve climbed the highest mountain on Earth!


Would you rather


... ONLY write new music or ONLY play live shows?


I miss playing live, of course, but having learned to live without it for now I know I would never be able to give up writing new music. I would go absolutely insane if I couldn’t get things out of my head and on to the page. I would be insufferable.


... play on a slippery stage or with to tight shoes?


Having played on many beer-soaked, slippery, dangerous stages over the years, I would be much happier if my shoes were too tight.


... always make cringe announcements betweente songs or say nothing at all?


I used to talk between songs. It was cringe, for sure. Our live show became much more immersive and experiential when I stopped saying anything at all. I’d recommend it.


Top 3


... bands you shared the stage with?


InMe, Don Broco, Proceed


... bands you want to tour with?


Deftones, Muse, Silverchair


... Songs from your upcoming album?


That’s like asking me to choose between my 13 children! But here goes… Ira Vehementi, We Found The Darkness In The Sun, Paradise

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