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MAY THE TEMPEST releasen ihr Debut-Album "Rise To Remain"


May The Tempest feiern heute den langersehnten Release ihres Debut-Album "Rise To Remain". Mit 13 Songs kommt das gute Stück daher und hält die ein oder andere Überraschung bereit. Wir sind große Fans der Jungs, durften sie schon privat kennenlernen und haben mit ihnen mal ein bisschen über das neue Album "Rise To Remain", das letzte Jahr und die Zukunft gequatscht.






1. Euer Debut-Album “Rise To Remain” ist heute nach langer Zeit des Wartens endlich

erschienen. Seit der Veröffentlichung von “Different” im Februar 2020 warten wir

gespannt auf das Gesamtwerk. Wie fühlt ihr euch, euren Hörern heute endlich das

gesamte Album präsentieren zu können?


Wir können es nicht wirklich fassen, wenn ich ehrlich bin. Wir haben an dem Album mehrere

Jahre geschrieben und hatten bis hierhin unglaublich viele Steine in den Weg gelegt

bekommen, sodass wir teilweise nicht mehr wirklich daran geglaubt haben, dass es jemals

zum Release kommen wird. Ich würde mal sagen uns fällt eine enorme Last von den

Schultern und wir sind unfassbar froh, dass es jetzt endlich draußen ist. Natürlich sind wir

auch ziemlich gespannt, wie es ankommt, erst recht, weil wir trotz des langen Weges (oder

gerade deswegen) verdammt stolz auf die Platte sind.


2. Wie gerade schon erwähnt habt ihr im Februar 2020 die erste Single von “Rise To

Remain” veröffentlicht. Seitdem habt ihr mit "Ghost" (März 2020) und "Nowhere"

(August 2020) und “Clouds” (Januar 20021) drei weitere Singles released. Gibt es

einen besonderen Grund weshalb ihr euch entschieden habt diese Tracks schon im

voraus zu veröffentlichen?


“Ghost” und “Nowhere” haben wir schon seit 2018 in unserer Setlist, deswegen war es auch

relativ klar, dass wir diese beiden Songs als Singles vorher verhöffentlichen wollen. Das

waren nebenbei bemerkt auch die ersten beiden Songs, bei denen ich (Lucci) an den Shouts mitgearbeitet hab. Zu “Different” kam es tatsächlich einfach dazu, weil das der einzige andere Song war, den, wir bereits fertig aufgenommen hatten. Ursprünglich war unser Plan nur “Different”, “Ghost” und “Nowhere” als Singles zu veröffentlichen letztes Jahr und dann sollte das Album schon am 1. Mai 2020 kommen. Nachdem das nicht geklappt hat, haben wir die Abstände der Releases etwas in die Breite gezogen und haben uns dazu entschieden noch eine vierte Single vorher zu veröffentlichen. Dass das “Cloud” werden soll, waren wir uns alle einig. Der springt im Vergleich zum Rest einfach komplett aus der Reihe und wir wollen ja nicht, dass man denkt, das Album würde von vorne bis hinten gleich klingen ;)


3. Ihr selbst sagt, dass “Rise To Remain” von den “moralischen Abgründen einer

Beziehung, ihrem Ende und ihren Nachwehen” erzählt, einem “emotionalen Chaos”

welches sich sowohl lyrisch als auch musikalisch zeigt. Habt ihr hierzu noch ein paar

Worte und Gedanken, die ihr mit uns teilen würdet?


Ich denke so ziemlich jeder kennt dieses “emotionale Chaos”, wenn man sich von

seinem/seiner PartnerIn trennt, wenn eine langjährige Freundschaft in die Brüche geht, oder

wenn eine Person die man liebt komplett aus dem Leben verschwindet. Und wenn es einem

schei*** geht, dann hilft es oft darüber zu reden, also haben wir das gemacht.

Das Chaos kann man aus musikalischer Sicht am besten in “Vacant” oder “Unspoken

Agreement” hören. Das sind so die symbolischen “Nervenzusammenbrüche”, bei denen

man nicht mehr wirklich klar denken kann. Aber ein Beziehungsende hat ja auch nicht nur

negative Seiten. Jedes Ende ist auch ein Anfang, das haben wir zum Beispiel mit “Nowhere” und “Clouds” ein bisschen eingefangen. Grade wenn man so lange an den Songs schreibt, hat man genug Zeit die Sachen von mehreren Seiten zu betrachten und wer weiß, vielleicht kann sich am Ende ja der ein oder andere Hörer damit identifizieren und es hilft ihm oder ihr.


4. “Rise To Remain” ist als DIY Produktion bei “McGallagher Recordings” (Roley //

Bass) entstanden und zeigt euch als Band von einer persönlichen Seite. Handelt es

sich bei den Songs ebenso um persönliche Laster, die ihr durch das Schreiben

verarbeiten möchtet?


Ja, total! In “Infinite” zum Beispiel geht es um das Problem seinen Arsch nicht

hochzubekommen, selbst wenn man weiß, dass es einem besser gehen würde, wenn man

ein paar Sachen in seinem Leben verändert. Das und die Angst davor alt zu werden, ohne

etwas erreicht zu haben, bzw. nicht glücklich zu werden tauchen mehrmals im Album auf.

Aber auch die Soundgestaltung ist sehr persönlich, weil wir Stunden über Stunden vor

verschiedenen Sounds gehockt sind, um den einen perfekten Sound zu finden, der an der

eine Stelle im Song die Gefühle am Besten rüberbringt.


5. Zu “Different” und “Clouds” haben wir bisher schon Musikvideos sehen können. Wird

es für weitere Songs des Albums weitere Musikvideos geben? Worauf können wir

uns freuen?


Ja, es wird noch ein Musikvideo geben und das wird krass! Wir verraten noch nicht welcher

Song es bekommt, aber es wird auf jeden Fall nochmal ein visuelles Upgrade zu unseren

bisherigen Videos. Btw. haben wir auch “Ghost” und “Nowhere” ein Musikvideo. Wie auch das Video zu “Clouds” ist es komplett in Eigenregie entstanden.


6. Trotz dem chaotischen letzten Jahr konntet ihr euer Album “Rise To Remain”

fertigstellen. Vor welche Schwierigkeiten wurdet ihr durch das Corona-Virus jedoch

gestellt und wir habt ihr diese gemeistert?


Die erste Schwierigkeit war unsere Europa-Tour zu spielen, die letzten Mai hätte stattfinden

sollen. Es kam natürlich nicht dazu und da gab es leider auch nichts mehr zu meistern. Dank des wunderbaren Backstages in München konnten wir im Juni allerdings trotzdem eine dieser bestuhlten Abstandsshows spielen. Zum ersten Mal auf der großen Bühne im Werk, auf der wir sonst nur unsere Idole gesehen haben. Und dann haben sie uns im August sogar gleich nochmal als Support für Annisokay im Olympiastadion gebucht. Wir sind dem Backstage deshalb unglaublich dankbar, dass wir selbst als es quasi keine Konzerte gab, trotzdem gleich zwei mal ran durften. Im Bezug auf Recording hatten wir teilweise das Problem, dass wir uns nicht treffen konnten, weil entweder unser Studio gesperrt war, oder weil die Kontaktbeschränkungen es uns nicht erlaubt haben gemeinsam in einem Raum zu sein. Also konnten wir immer nur zu zweit rein und das hat das ganze natürlich etwas in die Länge gezogen.


7. Wir alle hoffen, dass es dieses Jahr Show-technisch etwas besser aussieht. Welche

Pläne habt ihr dahingehend für die Zukunft?


Sobald es wieder geht werden wir unsere versäumte Europa-Tour nachholen. Wenn wir

ehrlich sind ist es uns gerade komplett egal wo wir spielen, wir wollen einfach nur wieder

spielen und “Rise To Remain” in der Welt verteilen. Eine Tour durch Deutschland würde uns

ja schon reichen. Nebenbei sind wir aber auch schon am planen für eine sehr exotische Tour, da möchte ich jetzt aber noch nicht zu sehr ins Detail gehen. Wir haben auf jeden Fall ultra Bock darauf, dass die Clubs und Hallen endlich wieder aufmachen dürfen und werden jede Gelegenheit auf der Bühne zu stehen wahrnehmen, die man uns gibt.


Hört euch "Rise To Remain" direkt hier an:


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